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Bericht Seite 1
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15.05.2005 Deutsche Urlauber
sitzen fast 20 Stunden auf dem Flughafen in Antalya fest. Türkische
Behörden reagieren anscheinend auf das Einflugverbot der
Onur-Air in Deutschland. Nach einem technischen Defekt an
einer Boeing 737-300 der Deutschen BA wird dieser die
Starterlaubnis entzogen....
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Ein Pfingstmärchen aus 1001 Nacht oder
Bericht einer interessanten Rückreise aus der Türkei
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13.05.05
Kurz nach dem Aufstehen noch ein Blick in die Nachrichten von
ARD und ZDF. Als eine Maschine von Onur-Air eingeblendet
wird, sind wir sofort hellwach. "Das deutsche
Luftfahrtsbundesamt hat mit sofortiger Wirkung ein Einflugverbot
für die türkische Fluggesellschaft auf allen deutschen
Flughäfen verhängt. " Nach dieser Meldung noch ein
Blick in unsere Reiseunterlagen und es bestätigt sich - unser
Heimbringer am 14.05. sollte die Onur-Air sein. Im Vertrauen auf
die Reaktionsfähigkeit des Veranstalters lassen wir uns aber
die letzten Stunden unseres Urlaubs nicht vermiesen. Erst am
Abend schauen wir in die Informationsmappen um zu prüfen, ob
unsere bereits bestätigten Rückflüge geändert wurden. Bis
jetzt gibt es aber noch keine aktuellen Informationen.
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14.05.05
Pünktlich um 06:00 stehen wir auf. Die warme Morgensonne lädt
ein, den letzten Vormittag an der türkischen Riviera zu
genießen. Vor dem Frühstück noch schnell ein Check der
Rückflugmappen - keine Veränderung. Für uns besteht nun die
trügerische Klarheit, der Veranstalter hat zur geplanten Zeit
ein Ersatzflugzeug gechartert - wir kommen also pünktlich nach
Haus. Um 11:00 dann Abschied von den Miturlaubern - der Bus zum
Flughafen kommt 12:30. Im Zimmer angekommen - die Koffer
müssen noch schnell gepackt werden - erwartet uns ein Fax des
Veranstalters :
"Aufgrund der stornierten Onur-Air Flüge
verzögert sich ihre Heimreise - sie werden anstatt 12:30 erst
um 23:55 abgeholt und fliegen am 15.05 ab Antalya um 04:15 mit
der Deutschen BA. Die Maschine landet aber nicht auf dem
Startflughafen Leipzig sondern in Berlin-Tegel. Von dort werden
wir einen Transfer organisieren."
Und da waren sie dann endlich - die eigentlich nicht
erwarteten Probleme:
- Um 12:00 ist das Auschecken im Hotel geplant. Ein Rückruf
beim Veranstalter, der nachfolgend mit dem Hotelmanagement
verhandelt, erzielt eine Verlängerung bis max. 16:00 ( wir
hatten mehr erwartet )
- Laut Vorgabe endet die Verpflegungsleistung am Tag der
Abreise mit dem Frühstück (solidarische Miturlauber
versorgen uns bis in die späten Abendstunden mit Speisen
und Getränken)
- In Deutschland steht für uns am Pfingstsonntagvormittag
ein wichtiger Termin an, (den können wir nun schon mal
streichen)
Pünktlich um 23:55 kommt der Bus, gefüllt mit mehr oder
weniger frustierten Urlaubern. Mancher muss aufgrund der
Umbuchung auf einen ganzen Tag seines geplanten Urlaubs
verzichten.
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